Evangelisch-lutherische Christus-Gemeinde Spetzerfehn


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predigt-10-05-02

Predigten




Predigt vom 02. Mai 2010


Predigt über Kolosser 3, 12-17; Kantate; 02.05.2010

Liebe Gemeinde, gestern vor einer Woche war bei uns zu Hause „Modenschau“! Frauke hatte Geburtstag und sie hatte sich neue Kleider gewünscht. Gleich Morgens ging es los mit dem Auspacken. Ein paar neue Blusen, einige Hosen, ein paar T-Shirts und ein tolles Tuch. Und als sie alles angekuckt hatte, da zog Frauke sich einige der neuen Sachen gleich an. Dann stellte sie sich vor den Spiegel und staunte, wie toll sie aussah. Alles passte wie angegossen und wir konnten es gut spüren: sie war total begeistert.

Daran musste ich unwillkürlich denken, als ich den Bibelabschnitt gelesen habe, der für heute empfohlen ist.
Da kommt der Apostel Paulus auch ins Staunen über neue Kleider und er spricht mit Begeisterung von ihnen.
Hören wir, was er der Gemeinde von Kolossä schreibt:

„Ihr seid von Gott erwählt, der euch liebt und zu seinem heiligen Volk gemacht hat. Darum zieht nun wie eine neue Bekleidung alles an, was den neuen Menschen ausmacht: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. Ertragt einander! Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand Unrecht getan hat, sondern vergebt einander, so wie der Herr euch vergeben hat. Und über das alles ... zieht die Liebe an, die alles andere umfasst. Sie ist das Band, das euch zu vollkommener Einheit zusammenschließt. Der Frieden, den Christus schenkt, soll euer ganzes Denken und Tun bestimmen. In diesen Frieden hat Gott euch alle miteinander gerufen, denn ihr seid ja durch Christus ein Leib. Dankt Gott dafür! Gebt dem Wort Raum, indem Christus bei euch gegenwärtig ist. Lasst es seinen ganzen Reichtum unter euch entfalten. Unterweist und ermahnt einander mit aller Weisheit. Singt Gott aus vollem Herzen Psalmen, Hymnen, Loblieder... “.

Neue Kleider begeistern und lösen Freude aus. Nicht nur bei Frauke, sondern auch bei Paulus. Lasst uns mal kucken, warum er so begeistert von den neuen Kleidern schreibt.

1.: Es sind Marken-Kleider
Ulrike hat mir vor einiger Zeit ein schönes Hemd gekauft. Sonderangebot – Halsweite „50“ für 9,99 €, das kriegst du nicht alle Tage. Es sah gut aus, passte gut – und nach noch nicht mal 10 mal Waschen war die Farbe hier vorne aus den Manschetten schon raus und auf der Knopfleiste waren überall so kleine Knubbel zu sehen. Und es war klar – es war ein billiges Hemd im doppelten Sinne: es hat nicht viel gekostet, aber es war auch danach. Billig in der Qualität, billig in der Verarbeitung.
Ganz anders das Hemd, das ich heute trage. Da muss man ungefähr das vierfache für hinlegen, vielleicht auch’n bisschen mehr. Aber ich kann es auch viel länger und öfter tragen. Die Verarbeitung ist gut, und die Qualität auch.
Wat seggt Oma: „Kost’n Daoler, schmeckt’dr nao!“Natürlich, es müssen nicht die künstlich aufgepuschten Marken sein, die mit den drei Streifen oder dem Krokodil oder so. Darüber kann man sich streiten, ob die den deutlich höheren Preis auch wirklich wert sind. Aber klar ist: Gutes hat seinen Preis, und es ist schon ein Unterschied, ob ein Hemd, eine Bluse oder ein Sakko aus Billigstoffen hergestellt werden, oder ob sie aus besserem Stoff sind und solide verarbeitet wurden.

Die Kleider, von denen Paulus hier spricht, sind solche Kleider mit hoher Qualität. Sie kommen direkt aus der Werkstatt Gottes. Sie sind zugeschnitten für uns. Aus einem Stoff, für den Gott teuer bezahlt hat. Das Blut Jesu war nötig, um diesen Stoff herzustellen. Aber selbst dieser hohe Preis war Gott nicht zu teuer. Weil er uns ausstatten wollte mit diesen Kleidern. Denn es sind nicht irgendwelche Klamotten, sondern es sind
die Kleider, die wir brauchen, um zu Gott zu gehören.

Jesus hat das ja einmal in einem Gleichnis erzählt. Dass es auf die richtige Kleidung ankommt. Da ist ein König, der für eine rauschende Hochzeitsfeier ausrichtet. Viele unterschiedliche Gäste sind dazu eingeladen. Etliche von ihnen haben aber wichtigere Dinge zu tun und gehen nicht zu dem Fest. Da lässt der König andere Leute einladen. Und die Diener „brachten alle mit, die sie fanden - schlechte und gute Leute. So wurde der Hochzeitssaal voll. Als nun der König kam, um sich die Gäste anzusehen, entdeckte er einen, der nicht hochzeitlich gekleidet war. Er sprach ihn an: 'Wie bist denn du hier hereingekommen? Du bist ja gar nicht hochzeitlich angezogen.' Der Mann hatte keine Entschuldigung. Da befahl der König seinen Dienern: 'Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die Finsternis!. 'Denn viele sind berufen“, schloss Jesus, „aber nur wenige von ihnen sind erwählt.“

Der König in diesem Gleichnis ist Gott. Und diese Hochzeitsfeier, das ist ein Bild, ein Vergleich für den Himmel.
Für den Bereich, in dem Gott und seine Menschen ganz nahe beieinander sind. Und in diesem Gleichnis steht das gleiche Wort, wie in unserem Predigttext heute: dass es Menschen gibt, die
erwählt sind. Anders gesagt: die ganz nahe bei Gott sind! Für die Er sich entschieden hat! Dass sie zu ihm gehören und in einer ganz großen Nähe zu ihm sind. Dass er ihr Leben verändert und ihnen eine Perspektive gibt, die über dieses irdische Leben noch weit hinausgeht.

Vorgesehen
hat Gott das für sehr viele Menschen. Letztlich für alle, die irgendwann und irgendwie einmal in Verbindung zu ihm gekommen sind. Sie alle sind eingeladen, bei ihm dabei zu sein. Aber obwohl so viele eingeladen sind, bekommen dann doch nicht alle einen Platz auf dieser himmlischen Hochzeitsfeier. Und Jesus erzählt, dass einer rausfliegt, weil er die verkehrten Kleider anhat.
Damit wir diese Stelle nun auch richtig verstehen, muss man wissen: Damals war es so, wenn jemand zu einem Fest eingeladen wurde, dann bekam er am Saal-Eingang vom Gastgeber ein Festkleid überreicht. Dieses Festgewand, das wurde über die eigenen Kleider angezogen. Der Sinn vom Ganzen war zweierlei: erstens brauchte man sich nicht großartig in Schale werfen und nicht erst lange überlegen: seh’ ich gut genug aus? Hab ich dieses Kleid nicht neulich auch schon mal angehabt? Was denken die Leute bloß, wenn ich’s schon wieder trage?! Und zweitens sahen dann alle gleich aus! Das bedeutet: Hier interessiert es nicht, ob du dir gerade mal einen Anzug von „Plünnen-Rudi“ leisten kannst oder ob du ’nen teuren Fummel von Gucci anhast. Es ist nicht wichtig, ob du ’nen Jeans-Rock trägst oder ’n Kleid aus Seide. Das ist dem Gastgeber nicht wichtig! Wichtig bist
du ihm! Wichtig ist ihm nicht, wie du aussiehst und was du dir alles leisten kannst - wichtig ist ihm, dass du dabei bist! Und darum war es damals so, dass alle Gäste ein Festgewand vom Gastgeber bekamen. Da stand keiner hinter dem anderen zurück. Keiner konnte herumprotzen. Und keiner brauchte sich minderwertig fühlen. Für den Gastgeber waren alle gleich.

Jesus sagt: So ist das bei Gott auch! Er verlangt von niemanden, dass er schon in passenden Kleidern kommt! Wir sollen kommen, wie wir sind: mit unserem Leben, das vielleicht an mancher Stelle ziemlich beschmutzt oder zerschlissen ist. Mit dem Kleid, mit dem wir unser Leben umgeben, da ist es ja wie mit den richtigen Kleidern: je länger wir sie tragen, desto beschmutzter sind sie und wie von selbst gibt’s auch kleine Löcher und Risse. Die Jacke, die ich mir vor zehn Jahren gekauft habe, sieht jetzt nicht mehr so schön aus wie damals. Das ist in unserem Leben auch so. Dass uns da Dinge oder Menschen zusetzen und wir daran tüchtig zu tragen haben. Oder auch, dass wir selber manches definitiv nicht richtig gemacht haben. Oder dass das Leben an sich so an-
strengend geworden ist und dadurch unsere Lebenskleid verschlissen ist und Risse bekommen hat.
Und das brauchen wir nicht erst abzulegen, um zum Fest zu erscheinen! Wir brauchen nicht erst besser werden. Wir brauchen nicht erst vollkommener werden. Wir müssen nicht erst unser Leben so gut wir können zurecht biegen.

Wir können so kommen, wie wir sind! Weil wir von
Gott mit dem ausgestattet werden, was wir dafür brauchen! Das ist gemeint, wenn wir heute hören: Ihr seid von Gott erwählt, der euch liebt und zu seinem heiligen Volk gemacht hat! Gott hat dieses Kleidungsstück geschaffen, das wir brauchen, um bei ihm dabei zu sein. Einen hohen Preis hat er dafür bezahlt mit dem Leben seines Sohnes. Und nun hält er uns dieses Marken-Kleidungsstück hin und er lässt uns heute durch Paulus sagen: Zieht es an!

Und das, liebe Gemeinde, das ist „glauben“: das Kleidungsstück, das Gott für uns gemacht hat, und dass er uns hinhält, anziehen! „Glauben“ – das ist nicht irgendwas wahnsinnig kompliziertes. „Glauben“ – das geht nicht erst, wenn ich Gott ein möglichst fehlerfreies Leben bieten kann. „Glauben“ – das kommt nicht erst dann in Frage, wenn ich möglichst oft in möglichst frommen Kreisen bin und vielleicht über diejenigen die Nase rümpfe, bei denen das alles etwas bescheidener ausfällt. „Glauben“ bedeutet: das, was Gott für mich vorbereitet hat, wofür Jesus sein Leben gelassen hat, das ziehe ich an! Und ich verzichte darauf, das zu präsentieren, was ich Gott bieten kann. Was es auch sei, letztlich kommt es doch nicht an die Qualität heran, die Gott fordert. Und weil er das weiß, und weil er uns trotzdem bei sich haben will, darum hält er unsdas nötige Gewand hin und lässt uns auch heute wieder sagen: Zieh es einfach an, das genügt!

2.: Die neuen Kleider stehen uns gut!
Als Frauke ihre ganzen neuen Klamotten gekriegt hat, da hat sie erst mal gekuckt: hier die schöne Schleife, dort das tolle Muster, und da, musst eem kucken, eine coole Schnalle. Nach und nach hatte sie sogar mir die einzelnen Eigenschaften ihrer neuen Kleider gezeigt, obwohl ich da ja nun nicht unbedingt so’n großes Interesse dran hab. Und so lenkt Paulus unseren Blick jetzt auch auf die einzelnen Eigenschaften dieser Kleidung, die Gott uns hinhält: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. Einander ertragen! Nicht nachtragend sein. Vergebung üben. Das sind die Eigenschaften dieser Kleidung, die Gott für uns maßgeschneidert hat. Wenn wir genau hinschauen, dann merken wir: das sind göttliche Eigenschaften! Das, was hier genannt ist, das sind ja alles Eigenschaften, die zuerst von Gott ausgehen! ER hat ja ein Herz für uns. ER gibt uns doch immer wieder Zeichen dafür, dass er freundlich zu uns ist. ER ist es doch, der sich ganz tief runterbeugt, damit er auf unsere Größe kommt und sich mit uns auf eine Stufe stellt. ER ist es doch, der viel Geduld mit uns hat, und wenn wir ihm immer wieder aus dem Ruder laufen.

Das alles, was Paulus hier als die Eigenschaften des neuen Kleides nennt, das alles geht als erstes von Gott aus!
Es sind Seine Eigenschaften. Und nun hören wir, wie uns heute gesagt wird: diese Eigenschaften, die zieht an und lasst von ihnen euer tägliches Leben bestimmen.

Wenn ich das so höre, dann schluck’ ich erst mal. Und in mir regt sich dann so ein innerer Widerspruch: es ist alles gut und schön – aber so
sind wir doch nicht! Diese Eigenschaften, die sieht man doch oft gar nicht bei uns und in unserem Leben! Und sofort fallen mir die Gelegenheiten ein, in denen es ganz anders war. Wo es mir schwer gefallen ist, nicht nachtragend zu sein. Oder wo ich Mühe damit hatte, jemanden zu ertragen. In einer Sitzung neulich in Aurich. Da war jemand ständig am herumeseln. Der hat mich richtig aufgeregt. Und da
ist es mir schwer gefallen, den auszuhalten und zweitens war ich irgendwann nicht mehr freundlich zu ihm, sondern hab’ ihn zur Schnecke gemacht.
Ich denke mal, dass es sicher den meisten von euch ähnlich geht: diese Eigenschaften, die Paulus aufzählt, mit denen glänzen wir nun mal nicht immer: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. Einander ertragen! Nicht nachtragend sein. Vergebung üben.

Und nun? - Ja, das
ist so – wir kriegen das nicht immer hin! Von uns aus sind wir anders. Von uns aus sind wir nicht freundlich, sanftmütig, geduldig und in der Lage, einander zu ertragen. Und das merken wir an vielen Stellen, der eine mehr, der andere weniger. Und trotzdem bleiben wir Menschen, für die Gott sich entschieden hat, die er erwählt hat. Und an denen er arbeitet! Er hat die Hoffnung mit uns noch lange nicht aufgegeben!
Und durch die Kraft seines Geistes arbeitet er an uns und nach und nach schafft er es, dass er uns verändert. Nicht alles auf einmal, aber doch in einzelnen Dingen. Und ich bin überzeugt: er hat schon eine ganze Menge geschafft! Bei dir und bei mir. Und dabei sollten wir jetzt mal an die Situationen denken, in denen wir nämlich
wohl besonnen reagiert haben. Wo wir uns eben doch auf die Zunge gebissen und uns nicht haben provozieren lassen. Oder wo wir doch mehr Geduld aufgebracht haben, als es eigentlich möglich war. Wo wir nicht so schnell wie früher aus der Haut gefahren sind.

Auch darin zeigt es sich, dass die Kleider, von denen Paulus spricht, nicht unsere Kleider sind, nicht von uns gemacht! Von uns aus können wir uns nur schlecht und nur ganz schwer verändern. Weil wir oft so drin sind in unseren Gewohnheiten und Verhaltensmustern. Aber das Kleid, das uns von Gott entgegen gehalten wird, dieses Kleid weist darauf hin: wo wir Gott an uns und in uns wirken lassen, da ist Veränderung möglich! Und auch an diesem Punkt sieht Gott uns viel barmherziger als wir uns selbst sehen. Er traut uns dort Veränderung zu, wo wir vielleicht schon längst aufgegeben haben. Und er sieht schon die Fortschritte, die wir erst noch machen müssen. Gott sieht das jetzt schon so an, wie es einmal werden wird. Darum, trotz allem: die neuen Kleider stehen uns gut!


3.: Die neuen Kleider brauchen Pflege
In den Kleidern, die Frauke bekommen hat, sind hinten drin kleine Zettel. Da steht drauf, wie die Klamotten gewaschen und gepflegt werden müssen. Was mit 30 oder mit 60° gewaschen werden kann. Was man selber bügeln darf oder was in die Reinigung muss.
Kleider brauchen Pflege. Das ist mit dem neuen Kleid, das Gott uns gibt, auch so. Und auch dafür finden wir im heutigen Bibelabschnitt Pflegehinweise. Ganz einfache Hinweise sind es: „Gebt dem Wort Raum, in dem Christus bei euch gegenwärtig ist. Lasst es seinen ganzen Reichtum unter euch entfalten. Unterweist und ermahnt einander mit aller Weisheit. Singt Gott aus vollem Herzen Psalmen, Hymnen, Loblieder...“

Gottes Wort soll also bei uns wohnen, es soll bei uns zuhause sein. Gottes Wort soll zu uns gehören wie selbstverständlich. Das kann es am besten, wenn ich mich diesem Wort so oft wie möglich aussetze. Dass ich Gott die Chance gebe, dass er mich ansprechen und mich erreichen kann.
Ich kenne Menschen, die lesen an jedem Morgen das jeweilige Blatt vom Neukirchner Kalender. Andere kenne ich, die freuen sich schon immer auf die Morgenandacht im Radio. Es gibt welche, die lesen den kurzen Abschnitt der Bibellese, der ja auch immer im Gemeindebrief angegeben ist. Andere nehmen einen kurzen Abschnitt aus einem Andachtsbuch. Und viele machen es auch so, wie ihr heute: sie gehen zur Kirche und hören hier Gottes Wort. Ich weiß, es gibt vereinzelt Menschen, die behaupten, dass es zu wenig sei, Sonntags zur Kirche zu gehen. So, als müsste da noch was zukommen. Da lasst euch man nicht von beeindrucken!
Hier passiert nicht weniger als woanders, nämlich dass Gott euch Sein neues, schönes, kostbares Kleid hinhält!

Aber nicht allein das Lesen und Hören im engeren Sinne nennt der Bibelabschnitt heute, damit uns Gott mit seinem Wort begegnet. Noch etwas anderes wird genannt: „Singt Gott aus vollem Herzen Psalmen, Hymnen, Loblieder...“. Um das Singen geht es hier. Nun nicht das singen allgemein. Nicht „Maikäfer flieg“ oder irgendein schöner Schlager sind hier gemeint. Hier geht es um das geistliche Liedgut. Um Lieder, in denen es um Gott, um Jesus, geht. Und wenn Paulus diese geistliche Musik extra benennt, dann wird noch mal eine andere Schicht in uns angesprochen. Und das haben ja schon viele gespürt: durch die Musik wird etwas in uns angerührt, was Worte oft nicht können. Und darum seid ihr in unseren Chören auch nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern ihr seid Transformatoren für Gottes Wort. Ihr verwandelt Gottes Wort so, dass es unser Herz leichter und besser erreichen kann. Und ich bin sicher, ihr als Chormitglieder selber habt es auch schon oft erfahren: wie durch das Singen Gott eure Seele angerührt hat. Wie er euch etwas gegeben hat, was auch nach der Chorstunde noch in euch nachgeklungen hat.

Paulus sagt: der gemeinsame Gesang hilft uns ganz enorm dabei, dass das Kleid, das Gott uns gibt, gepflegt wird und in Ordnung bleibt. Der gemeinsame Gesang genauso wie die anderen Gelegenheiten, bei denen wir uns Gottes Wort aussetzen. Und so wollen wir uns über die neuen Kleider Gottes freuen. Sie stehen uns gut! Darum sollen wir sie pflegen und sie tragen zur Ehre unseres Herrn! Amen.







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