Predigten November - Evangelisch-lutherische Christus-Gemeinde Spetzerfehn

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Predigten November

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Predigt über Johannes 16, 33;  Ewigkeitssonntag 2017

Liebe Gemeinde, jeder von euch hat auf seinem Platz diese Karte gefunden:  „Mut ist Angst, die gebetet hat.“ Darauf abgebildet ein Mensch, der seinen Weg geht:  aufgerichtet, mit genug Kraft, dass er den Rucksack auf seinem Rücken tragen kann, mit erhobenem Kopf,  den Blick nach vorne.
Dass sie so ihren Weg gehen können – wie sehr wünsche ich das denen, für die das im Moment noch ganz schwer ist. Die die Last, die sie tragen müssen, kaum tragen können. Für viele von euch ist das die Last, die durch den Tod auf eure Schultern gelegt wurde. Viele in unserer Gemeinde mussten Abschied von Menschen nehmen, die ihnen nahe standen und ganz eng mit ihrem eigenen Leben verbunden waren.  Und bis heute ist es bei vielen so, dass der Gedanke an diese Menschen Tränen in die Augen treibt! Der Schmerz ist immer doch da! Bei manchen von euch sind die Wunden, die der Tod gerissen hat, noch ganz frisch – und bei anderen reißen sie heute wieder auf.  Bei einigen Familien sind es gleich mehrere Angehörige, die binnen kurzer Zeit gestorben sind. Und dazwischen war überhaupt keine Chance, zu trauern und wenigstens wieder ein bisschen auf die Füße zu kommen.  Und dann ist es mit dem Mut meist nicht weit her – im Gegenteil: Angst macht sich breit. Die Angst davor, ob man es schafft! Ob man wieder einen guten Weg findet, den man gehen kann. Und bei vielen ist auch die Angst da vor dem, was vielleicht noch kommt.  Egal, wovor  und  egal, wie sie sich zeigt: Angst gehört zu den Dingen, die uns in unserer Zeit sehr zu schaffen machen.
Angst‘ – nur dieses eine Wort habe ich bei Google eingegeben. Und ich war echt baff,
als ich das Ergebnis sah – es wird ja alles fein säuberlich angezeigt und ich las: ‚Ungefähr 90.000.000 Ergebnisse in 0,61 Sec.‘  Das ist so viel, dass man es gar nicht begreifen und umsetzen kann. Und nicht immer ist Angst negativ. Ohne Angst würden wir in manchem leichtsinnig werden und blind für tausend Ge-fahren. Wir würden nicht zur Vorsorgeunter-suchung gehen, wir würden mit’m Auto noch riskanter fahren als manchmal sowieso schon, wir würden keine Versicherungen abschließen, um uns vor unkalkulierbaren Kosten zu schützen. So gesehen ist Angst sinnvoll und nützlich und es ist gut, dass sie uns von unserem Schöpfer mitgegeben wurde.  
Aber diese Art von Angst meine ich heute nicht. Ich meine die Angst, die Menschen mutlos macht. Die sie einengt und belastet und die ihnen die Lust am Leben nimmt. In meinem Beruf werde ich oft damit konfrontiert und in der Seelsorge gehört das zu den häufigsten Belastungen, mit denen Menschen zu mir kommen und das Gespräch suchen: sie haben Angst.  Angst vor dem Heute. Angst vor dem Morgen.  Manchmal auch Angst vor dem Gestern. Vor dem, was war und was man irgendwie weggesteckt hat - und was doch wieder hochkommen und auftauchen könnte.  So mancher hat Angst vor dem Leben – und so viele haben Angst vor dem Sterben.  Eine Frau im mittleren Alter saß mir gegenüber – den Blick nach unten gerichtet, den Rücken nach vorne gebeugt, die Finger bewegten sich rastlos hin und her – und sie sagte: „Ich weiß nicht, was ich habe. Ich glaube, ich habe Angst vor der Angst.“
Wir leben in einer Welt, in der wir zunehmend mit Dingen konfrontiert werden, die Angst auslösen: Angst vor schlimmer Krankheit; Angst davor, dass die Eltern pflegebedürftig werden und man nicht weiß, wie man es schaffen soll.  Angst davor, dass man den Anforderungen nicht mehr gewachsen ist;  Angst, dass man vergeblich in eine Beziehung investiert hat; Angst vor Terror. Und bei Menschen, die jemanden verloren haben, kommt oft noch eine andere Angst hinzu: dass sie vielleicht etwas versäumt haben, oder dass sie etwas verkehrt gemacht oder falsch entschieden haben. Gerade Trauernde sind der Angst oft besonders bedrohlich ausgesetzt.  
In den Buchhandlungen und im Internet gibt es tausende Ratgeber gegen die Angst – so als wäre sie eine schlechte Angewohnheit, die man sich abgewöhnen sollte. Aber im Normalfall werden wir das nicht hinkriegen – weil das eine Aufgabe ist, die über unsere eigene Kraft geht. Wenn wir Angst haben, dann ist das so ähnlich, als wenn wir auf einem Karussell sitzen, dass sich dreht und dreht und wir schaffen es nicht, dass wir da heil runterkommen. Mit eigener Kraft können wir dieses Karussell nicht anhalten – wenn es zum Stillstand kommen soll, dann muss von außen jemand eingreifen und es anhalten. Erst dann kommen
wir da runter und können anfangen, dass wir wieder Mut gewinnen. Und da kann es gut sein, dass uns dieser Satz auf der Karte in die richtige Richtung weist: „Mut ist Angst, die gebetet hat.“ Die Richtung, in die sie zeigt, ist die Bibel, ist eigentlich Gott selbst. In der Bibel, da zieht sich die Angst wie ein roter Faden von vorne bis hinten durch. Wir erfahren von vielen Menschen, die Angst haben und die vor Angst bald vergehen – aber wir erfahren auch davon, wie sie wieder einen Weg gefunden haben, auf dem sie gehen konnten. Mutig,  aufrecht, mit erhobenem Kopf, und mit genügend Kraft, die Lasten des Lebens zu tragen.  
Heute will ich mit euch als erstes auf das hören, was Jesus zum Thema Angst und Mut sagt – und das ist erstmal ziemlich ernüchternd: „Jesus sprach zu seinen Jüngern: ‚In der Welt habt ihr Angst!‘ Jesus sagt es uns auf den Kopf zu: Ihr werdet Angst haben! Er belügt uns also nicht! Und er bietet uns keine Opiumreligion an, keinen Glauben, mit dem wir uns irgendwie betäuben und einlullen. Jesus sagt ganz klar, wie es ist: unter den Bedingungen dieser Welt müsst ihr damit rechnen, dass ihr mit Dingen zurechtkommen müsst, die euch Angst machen.  Und das Wort, das in der Originalsprache an dieser Stelle steht, bedeutet soviel wie: Druck und Enge und Ausweglosigkeit.   
Angst‘ kommt von ‚Enge‘ – und wenn’s eng wird, dann werden wir unsicher oder wir fühlen uns, als wenn wir lahm sind oder wir kommen in Panik und aller Mut verlässt uns. Und Jesus weiß, wovon er redet, weil er ja weiß, was auf ihn zukommt:  die Nacht in diesem einsamen Garten Gethsemane steht ihm noch bevor, in der er furchtbare Angst haben wird und Blut und Wasser schwitzt.   Dann die Stunden, in denen er gedemütigt und verspottet wird und in denen man ihn quält bis aufs Blut. Die elenden Stunden, in denen er am Kreuz hängt – mit furchtbaren Schmerzen und mit dem furchtbaren Gefühl: Sogar Gott hat mich verlassen!
Und wie viele von denen, um die wir trauern, haben es ähnlich erlebt: der Körper zerfressen von der Krankheit und belastet von Medikamenten,   und die Seele wie eine einzige wunde Stelle von den Gedanken, die man sich macht und mit denen man oft genug alleine ist.   
Und wie viele von euch haben es erlebt, liebe Gemeinde: dass du daneben stehst und nicht wirklich helfen kannst! Und zuletzt ist man nur noch dankbar, dass die Quälerei ein Ende hat. Und wem immer es so geht, der hat in Jesus einen an der Seite, der genau weiß, wie das ist! Weil er es selber durchgemacht hat!  „In der Welt habt ihr Angst!“
Aber das ist Gott sei Dank nicht das einzige, was Jesus dazu sagt! Und mit dem, was dann kommt, da leitet er die Wende ein, er sagt: „Aber seid getrost!“  Wörtlich steht da: „Seid mutig!“  Jesus sagt nicht: ‚Es ist alles halb so schlimm! Wird schon wieder werden! Du musst nur positiv denken!‘  Nein – es ist schlimm! Und wenn man wie ihr einen Menschen verloren hat, dann wird nichts wieder so, wie es bis dahin war! Und mit positivem Denken kommst du
meist auch nicht wirklich weiter – das kos-tet meist viel mehr Kraft, als du im Moment auf-bringen kannst. Und trotzdem sagt Jesus „Seid mutig!“
Mut ist das Gegenteil von Angst!   Mut ist, wenn man sagt: ‚Ich will nicht aufgeben! Ich weiß noch nicht, wie es wird und ob ich es schaffe, aber ich will es probieren!“  Diese Haltung zu haben, das heißt Mut zu haben!  Und eine gute Hilfe, wieder Mut zu bekommen ist, zu reden. Auf der Karte steht ja: „Mut ist Angst, die gebetet hat“ – und beten ist ja erstmal nichts anderes als reden. Und da finden wir in der Bibel sehr viele Beispiele, wie Menschen, die Angst haben, wieder Mut bekommen, weil sie über ihre Angst reden. Josua ist so ein Beispiel. Er lebte lange vor Jesus und er hatte auch Angst und keinen Mut mehr. Er hatte eine gewaltige Aufgabe vor sich – er musste einen Weg in die Zukunft finden, für sich und andere. So wie viele von euch, liebe Gemeinde, einen neuen Weg für sich finden müssen. Da habt ihr mit einem lieben Menschen an eurer Seite das Leben geteilt – und nun ist dieser Mensch nicht mehr da und ihr müsst alleine weiter. Da muss erst ein Weg gefunden werden und da muss wieder Mut gefasst werden. Und da ist es oft ein Anfang der Hilfe, dass man mit anderen darüber redet!  Die Angst auszusprechen – denn wenn ich sie ausgesprochen habe, dann ist nicht mehr so viel von ihr in mir. Und wenn ich nicht mehr so viel Angst in mir habe, dann kann ich etwas freier atmen.  Und ich glaube, viele von euch haben die Erfahrung gemacht, wie gut das tut, dass sie mit jemandem reden konnten. Vielleicht mit jemandem, der das auch schon erlebt hat, dass er die Frau, den Mann verloren hat und der es geschafft hat, einen neuen Weg zu finden. Und das kann wirklich Mut machen – wenn der es geschafft hat, dann kann ich es auch schaffen, ich will es wenigstens probieren!    Und wenn man über solche Dinge mit einem Menschen spricht, dann ist man kein Schwächling! Sondern man gönnt sich etwas, was gut tut! Allzu viele Menschen wird es nicht geben, mit denen man so reden kann – aber das spürst du wohl, mit denen das geht – und da solltest du es dann auch tun.  
Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Bei diesem Satz kommt nun aber eine spezielle Art zu reden in den Blick – nämlich, dass wir mit Gott reden! Und wenn wir das tun, dann holen wir den mit ins Boot, der stärker ist als alles, was uns den Mut nehmen will! Das meint Jesus, wenn er sagt: „Ich habe die Welt überwunden!“ Mit dem Wort „Welt“ ist hier nicht das gemeint, was wir darunter verstehen – die schöne Welt um uns herum, z.B. einen tollen Sonnenuntergang oder das Wellenrauschen am Strand oder wenn man auf dem Deich steht und sich vom Wind durchpusten lässt. Das Wort „Welt“ bedeutet hier: das, was uns von Gott abhalten will und das, was uns von Seiner Kraft abklemmen will.  Und wo wir von Gottes Kraft abgeklemmt sind, da haben wir es doppelt schwer, wieder Mut zu kriegen!  Einfach darum, weil ER, Gott, der Mut-macher in Person ist! So hat Jesus das gelebt: wo immer Menschen ihm begegnet sind, da haben sie gemerkt: er richtet mich auf! Er hilft mir, dass ich wieder nach vorne sehen und nach vorne gehen kann! Er erfüllt mich mit neuer Kraft!  ER gibt Mut!   Und Er sorgt dafür, dass das, was mir den Mut nehmen will, nicht gewinnt!  Das ist damit gemeint, wenn Jesus sagt: ‚... Ich habe die Welt überwunden!‘ Und ich bin sicher, liebe Gemeinde: viele von euch haben genau diese Erfahrung gemacht: als sie mit Gott über ihre Angst geredet haben, da ist die Angst kleiner und der Mut größer geworden. Und viele haben es nach und nach gemerkt, dass sie wieder einigermaßen kraft-voll gehen können – aufgerichtet,  mit genug Kraft, dass sie den Rucksack mit der Last des Lebens tragen können, mit erhobenem Kopf, den Blick nach vorne. „Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Es käme auf einen Versuch an! In diesem Sinne: Sei mutig! Amen.

 

Predigt von Mittwoch, 22. November 2017 - Buß- und Bettag


Eine schriftliche Version der heutigen Predigt liegt uns leider nicht vor. Wir wünschen viel Spaß mit der Audioversion

  
Predigt über Lukas 16, 1-9; Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres; 19.11.2017  

 
Abteilungsleiter Schulze merkt es sofort, als er die Tür zum Büro aufmacht: dicke Luft!  Und tatsächlich: er sitzt noch gar nicht richtig, als sein Chef ihm offenbart: „Schulze, Sie sind ge-
feuert! Bei Stichproben habe ich gemerkt, dass Sie vielen Kunden viel zu hohe Rabatte ge-
währt haben. Damit haben Sie unserer Firma Schaden zugefügt. Ich habe kein Vertrauen mehr zu ihnen. Aber bevor sie gehen, schreiben Sie alle Kunden auf, bei denen Sie über Ihr Limit Nachlässe gegeben haben.“  Als Schulze wieder in seinem Büro ist, überlegt er fieberhaft: „Was soll ich jetzt machen?  Mit’ner fristlosen Kündigung in den Papieren krieg ich keinen neuen Job. ‚Hartz-IV’ will ich nicht. Und ’nen andern Job will ich auch nicht, das ist mir zu anstrengend. ... Hmm. ... Ich weiß was!“  Schulze greift zum Telefon, ruft einen Kunden nach dem anderen an und verkündet: „Unsere Firma macht gerade eine Sonderaktion für besonders treue Kunden. Ihr bekommt noch mal 30% Nachlass auf alles, was ihr im vergangenen Jahr bei uns gekauft habt!“ Und bei einem Kunden fragt Schulze bei dieser  Gelegenheit gleich mal an, ob bei ihm nicht ’ne Stelle frei sei, er wolle sich noch mal verändern.  Der Kunde sagt sofort zu und Schulze hat einen neuen Job.  Was Schulze da macht, liebe Gemeinde, das ist nicht in Ordnung, aber er hat einen neuen Job. Er gibt nicht gleich auf, sondern versucht, das Beste für sich rauszuholen.  Jesus hat mal was ganz Ähnliches erzählt und der Evangelist Lukas hat es aufgeschrieben, Lukas 16, 1-9, und
Anke, Elena, Frauke, Sina, Svenja und Talea lesen uns den ersten Teil jetzt einmal vor:  Lesung

 
Der Verwalter, um den es hier geht, hat eine Vertrauensstellung. Und als rauskommt, dass er Mist gebaut hat, wird er entlassen. Und jetzt kommt’s:  in der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, setzt er sich mit einzelnen Kunden in Verbindung. Einem erlässt er die Hälfte seiner Außenstände, einem anderen 20%.  Wozu tut er das? Weil er sich, so lange er das noch kann, eine möglichst gute Ausgangsbasis für seine Zukunft schaffen will. Dass er seine Arbeit verliert, ist klar. Mit der Schippe in der Hand arbeiten, das ist ihm zu anstrengend. Und von der Stütze leben, dafür ist er sich zu fein. Also überlegt er, wie er seine Schäfchen ins Trockene bringen kann. Und da fallen ihm die ein, die von ihm profitiert haben.  Es geht jetzt so nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere...,  und so sorgt er dafür, dass seine Zukunft wenigstens finanziell geregelt ist.

 
Soweit die Geschichte, die Jesus seinen Jüngern erzählt. Und die rechnen natürlich damit, dass er diesen Geschäftsführer runterputzt. Denn sowas, was dieser Verwalter sich da lei-
stet, das geht gar nicht.  Und da muss Jesus ja was gegen sagen, das ist ja ganz klar. Hören wir, was dazu in der Bibel steht.  Lesung mit verteilten Rollen  

 
Dat is’n Ding! Da lobt Jesus einen, der lügt und betrügt! Und das ist in der ganzen Bibel die einzige Stelle, in der Jesus jemanden lobt, der Unrecht tut.  Warum macht er das?!  Das passt doch nicht zu dem, was er sonst sagt. Ehrlichkeit, Offenheit, Treue, Verlässlichkeit, Übernehmen von Verantwortung. Das sind doch alles Werte, die Er hochhält. Warum er jetzt so reagiert, verstehen wir besser, wenn wir uns klar machen: diese Geschichte ist ein Gleichnis.  Gleichnisse – damit will Jesus etwas vergleichen. Er will damit deutlich machen, wie es zwischen Gott und uns Menschen ist. Wie Gott zu uns steht. Und damit die Leute das besser verstehen können, nimmt Jesus oft Beispiele, die sie sich gut vorstellen können. Und so einen Geschäftsführer, der in die eigene Tasche wirtschaftet, den kann man sich gut vorstellen.   Und ich glaube, es sind drei Sachen, die Jesus uns mit diesem Gleichnis klar machen will.

 
1.: Die Abrechnung wird kommen!
Jesus erzählt dieses Gleichnis nach drei anderen: dem Gleichnis vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn. Und immer ging es darum, dass er deutlich macht: Gott freut sich wahnsinnig darüber, wenn er einen Menschen für sich gewinnt!  Gott hat keine Freude daran, wenn ein Mensch sein Leben in den Sand setzt! Gott hat keine Freude daran, wenn jemand den Sinn in seinem Leben nicht findet. Und für die Bibel ist
es ganz klar: wer in Kontakt zu Jesus ist, der bekommt den Sinn für sein Leben und Jesus sorgt dafür, dass er sein Leben nicht in den Sand setzt!  Aber genau so klar ist: das sollen wir nicht einfach so abtun! Denn es besteht durchaus die Möglichkeit, dass wir unser Leben in den Sand setzen und den Sinn unseres Lebens nicht finden. Und wir sollen Gott nicht einen guten Mann sein lassen, der schon irgendwie dafür sorgt, dass es ein gutes Ende mit uns nimmt, egal wie wir leben. Einmal wird der Moment kommen, in dem unser ganzes Leben vor Gott, offengelegt wird. Alles, was wir getan haben und was wir nicht getan haben.  Jeder schmutzige Gedanke, jedes böse Wort, jeder gierige Blick. Wir haben das vorhin schon ganz am Anfang gehört, im Wochenspruch: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“ Und in dem, was Clemens Trauernicht gelesen hat, haben wir gehört, dass dann Dinge in die Waagschale gelegt werden, die wir komplett vergessen haben. Die uns auch gar nicht weiter wichtig gewesen sind. Und das alles soll uns helfen, dass wir unseren Blick auf das Wesentliche richten.  Anders gesagt: dass diese Abrechnung irgendwann kommen wird, damit soll uns nicht  Angst eingejagt werden und damit soll uns nicht gedroht werden, sondern Gott will uns damit Gelegenheit geben, dass wir uns auf Ihn ausrichten.  Denn Er ist ja der einzige, der unser Leben in Ordnung bringen kann.   Und das, was dazu nötig ist, das ist ja schon geschehen! Das hat Jesus erledigt! Unser Part ist dabei, dass wir uns darauf einlassen und das für uns gelten lassen.  Das Gleichnis will uns darauf aufmerksam machen, dass wir noch Zeit haben, um uns an Jesus zu orientieren und auszurichten. Das ist damit gemeint, dass der unehrliche Verwalter nicht sofort abgesetzt wird. Er bekommt ja noch eine Frist, in der er Rechenschaft ablegen soll. Das ist eine kritische Zeit, eine Zeit der Entscheidung. Was soll er machen? Und das ist das Zweite, was Jesus uns mit diesem Gleichnis sagen will:  

 
Auch in der Krise nicht aufgeben!  Der Verwalter weiß, was auf ihn zukommt. Dass er seine Arbeit verliert, und sicher auch das gute Ansehen, das er bis jetzt hatte. Das Wasser steht ihm bis zum Hals. Was soll er machen? Kopf in den Sand stecken? Abtauchen? Den Frust in sich reinfressen und davon irgendwann Magengeschwüre kriegen? Nein, das alles tut er nicht! Stattdessen handelt er! Er tut alles, um zu überleben. Er will eine neue Chance und er glaubt an eine neue Chance! Und dafür wird er jetzt aktiv. Nach unserem Empfinden auch wieder unsauber. Schlitzohrig verschafft er sich Vorteile, zum Schaden seines Chefs. Und trotzdem bleibt es dabei: Jesus lobt ihn!  Und weil natürlich Jesus Betrug nicht gut findet, muss es etwas anderes sein, was er an diesem Verwalter so faszinierend findet. Und da ist auch etwas! Hier wird ja nicht gesagt, dass Jesus sagt: diese Betrügerei, die ist richtig gut und das könnt ihr auch ruhig so machen!   Aber Jesus ist begeistert von der Energie, die der Verwalter aufwendet, um seine Zukunft zu sichern. Diese Energie nennt Jesus am Ende des Gleichnisses „klug“. Und er sagt:  manchmal sind die Menschen, die mit Gott und dem Glauben nichts am Hut haben, uns voraus: weil sie einfach kreativ mit ihrem Leben umgehen! Dass sie nach Möglichkeiten kucken, wie sie aus Krisen wieder rauskommen. Wieder auf die Beine kommen, wenn sie gefallen sind.  Und Jesus sagt: das können wir uns von so manchem Menschen abkucken – auch wenn er nicht Christ ist. Und wenn die sich schon so um ihr Leben bemühen – dann sollten wir das doch erst recht tun. Als Menschen, die darauf vertrauen, dass wir das nicht aus eigener Kraft hinkriegen müssen!  In diesem Sinn stellt Jesus uns den unehrlichen Verwalter als Vorbild vor die Nase.  Er lobt nicht die Tat an sich – aber er lobt es ausdrücklich, dass der Verwalter sich um das kümmert, was auf ihn zukommt. Dass er erkennt: an dem Tag, an dem ich Rechenschaft geben muss, muss ich mein Haus bestellt haben! Damit ich auch über diesen Tag hinaus eine Perspektive habe!  

 
Das Haus bestellen“, das bedeutet: Jesus an mein Leben ranlassen! Es Ihm erlauben, dass Er das vor Gott in Ordnung bringt, was ich beim besten Willen nicht in Ordnung bringen kann.  Ob wir unser Verhältnis zu Gott durch Jesus Christus ins Reine bringen lassen, das ist das Thema, um das es diesem Bibelabschnitt letztlich geht.  Dass wir die Zeit, die bleibt, dafür nutzen. Und nicht umsonst greift Jesus dazu das Thema „Geld“ auf. Dahinter steckt der Gedanke,

 
wie wir mit unserem Besitz umgehen. Und das ist der 3. Punkt heute.  Jesus bezeichnet hier das Geld als „ungerechten Mammon“.  „Mammon“ war damals eine abwertende Bezeichnung für Reichtum. Und Jesus spricht das an, weil er weiß: Geld und Macht, das gehört ganz eng zusammen. Wer Geld hat, hat auch Macht und Einfluss und ist in vielen Dingen nicht auf andere angewiesen. Diese Unabhängigkeit hat sehr gute Seiten, aber sie kann auch dazu verleiten, die Beziehung zu Gott zu lockern oder vielleicht ganz aufzugeben. Geld, Besitz entfaltet ganz oft eine eigene Macht und fängt an, seinen Besitzer zu beherrschen. Und nun sagt Jesus: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten“.  Gemeint ist:  wenn wir Besitz haben, dann haben wir eine doppelte Verantwortung: wir sollen aufpassen, dass uns unser Besitz nicht von Gott trennt. Dass es nicht zu viel Sagen über uns bekommt und dass wir dafür nicht Gott zurücksetzen.  Geld und Besitz sind an sich nicht schlecht. Dass wir Geld haben, ist nicht das Problem. Ein Problem kriegen wir, wenn das Geld  uns hat. Wenn es uns im Griff hat.   

 
Die andere Seite ist, dass wir einen Blick dafür bekommen, wo wir mit unserem Geld in unserer Umgebung Gutes tun können. Jesus sagt: unser Leben wird einmal zu Ende sein – und das, was wir dann im Portmonee oder auf dem Konto haben, das ist dann für uns selbst völlig wertlos. Klar, die, die das erben, die freuen sich darüber – und vielleicht kriegen sie
sich darüber in die Haare.  Aber für uns selbst hat unser Besitz und unser Geld keinen Wert
mehr. Und darum sollen wir es zu unseren Lebzeiten so investieren, dass wir Gutes damit
tun. Dass es Menschen nützt – und auch der Gemeinde.  Das Geld, womit du zu Lebzeiten jemanden glücklich machst, das kann nach deinem Tod nicht mehr für Ärger sorgen. ‚Mit warmen Händen geben‘, nannte man das früher.    Was war ich immer froh, wenn meine Oma mir 20 Mark gegeben hat, als ich studiert habe und immer knapp bei Kasse war. Sie sagte dann immer, dass Opa das nicht wissen soll. Und in einem unbeobachteten Moment gab Opa mir meist auch noch’n 20iger und sagte: „Dor dürst du Oma aober nix van vertelln!“ Von diesem Geld waren mindestens drei Leute froh: ich sowieso, und meine Oma und mein Opa jeder für sich auch, weil sie ihre Freude dran hatten, dass ich mich gefreut habe. Und hätten sie es mir nicht gegeben, hätten die lieben Verwandten aus Rheinhausen es irgendwann versoffen.
Der unehrliche Verwalter. Die Betrügerei sollen wir nicht nachmachen! Aber Geld nutzbar
machen, das ist durchaus nachahmenswert. Schätze schaffen, die nicht vergehen.

 
Ein sperriger Bibelabschnitt war das für heute. Ich kann ihn nicht anders machen, als er ist. Anstößig. Herausfordernd.  Eigentlich will Jesus nichts anderes sagen als dies:  jetzt, in diesem kurzen Erdenleben, beginnt unsere ewige Zukunft. Wir sind privilegiert - weil wir noch Zeit haben, uns darauf einzustellen. Und darum wird uns heute gesagt: Nutze diese Zeit – und: sei kreativ und mach was aus deinem Leben und auch aus deinem Geld! Amen.

 

Predigt vom 12. November 2017

Eine schriftliche Version der heutigen Predigt liegt uns leider nicht vor. Wir wünschen viel Spaß mit der Audioversion.
  
Predigt über 1. Könige 19, 1-8; 21. Sonntag nach Trinitatis; 05.11.2017

 
Herr, ich bin blind, ich sehe keinen Ausweg mehr. Das Leben zerrinnt, ich fühl mich ausgebrannt und leer.   Herr, ich bin taub für alles Schöne dieser Welt, und überhaupt hat sich das Leben gegen mich gestellt.   Herr, ich bin stumm, ich finde keine Worte mehr. Nur Schweigen ringsum und alles scheint unsagbar schwer.  Herr, ich bin lahm, kann keinen Schritt mehr weitergehn. Ich komm nicht voran, kann mich nur noch im Kreise drehn.“

 
So haben Madita und Mariechen es gerade gesungen und daraus hören wir: da ist einer fix und fertig, kann nicht mehr, will aufgeben. Ich kenne etliche Menschen, denen es so geht – und auch in der Bibel begegnen uns einige, die sich so fühlen. Heute will ich von einem von ihnen erzählen. Elia heißt er, von Beruf ist er Prophet. Er soll das weitersagen, was Gott
seinem Volk sagen lassen will. Und er ist erfolgreich damit. Gerade eben noch hat er erlebt, wie mächtig Gott gezeigt hat, dass auf ihn Verlass ist und dass Er alles in der Hand hat. Aber nach diesem Triumph kam die Ernüchterung. Und jetzt ist Elia am Ende. Er ‚setzte ... sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte den Tod herbei. ‚Herr, ich kann nicht mehr‘, sagte er. ‚Lass mich sterben! ... Dann legte er sich ... und schlief ein.  Aber ein Engel kam, weckte ihn und sagte: ‚Steh auf und iss!‘  Als Elia sich umschaute, entdeckte er hinter seinem Kopf ein frisches, geröstetes Fladenbrot und einen Krug mit Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder schlafen.  Aber der Engel des HERRN weckte ihn noch einmal und sagte: ‚Steh auf und iss! Du hast einen weiten Weg vor dir!‘ Elia stand auf, aß und trank und machte sich auf den Weg. Er war so gestärkt, dass er 40 Tage und Nächte ununterbrochen wanderte, bis er zum Berg Gottes kam.‘

 
Elia will aufgeben – und mir sind in der letzten Zeit so einige Menschen begegnet, denen es so ähnlich geht wie ihm. Die nicht mehr können.  Das passiert ja immer wieder: da hat man sich verausgabt, da hat man sich für etwas eingesetzt – und dann merkt man: es war alles umsonst!   Wenn es uns so trifft, dann kann es uns leicht so gehen wie Elia, der sagt: Nun ist es genug. Nun mag ich nicht mehr. Nun will ich nicht mehr. Die Frage ist ja: wie kann es weitergehen, wenn man nicht mehr kann?  Von Elia lesen wir: Er sagt, wie es ist: „Ich kann nicht mehr!“ Also: er beschönigt die Lage nicht.  Er sagt nicht: „Im Moment geht’s mir nicht so gut - aber das hab ich bald wieder im Griff!“  Nein - Elia traut es sich zu sagen, wie es wirklich ist: “Ich kann nicht mehr!“  Und das habe ich schon oft erlebt, dass das der Anfang der Hilfe war - dass Menschen sich nicht länger etwas vormachen. Dass sie die Lage, in der sie jetzt sind, nicht schön reden. Sondern dass sie erstmal vor sich selbst zugeben können: Jetzt bin ich am Ende; ich bin mit meiner Kraft am Ende; ich bin mit meiner Hoffnung am Ende; vielleicht auch: ich bin mit meinem Gottvertrauen am Ende.

 
Elia ist das sicher nicht leicht geworden, dass er nun sagt: Ich bin am Ende! Er war ja immer
der Starke! Hatte die Lage im Griff! Und nun muss er das so schonungslos sehen wie es wirklich ist: Ich kann nicht mehr und hab’ keine Kraft mehr!  Leicht ist das nicht, zuzugeben, dass man an einer bestimmten Stelle nicht mehr weiterkommt. Und trotzdem liegt darin auch ein Hoffnungsschimmer! Elia kann das noch nicht so sehen - er sieht nur, dass seine Kräfte am Ende sind - und nun legt er sich hin und schläft erstmal.  Eigentlich wünscht er sich, dass er nie wieder aufwacht: nichts mehr sehen, nichts mehr hören - so wäre es ihm am liebsten.

 
Gott lässt den Elia schlafen. Und er kann von Glück sagen, dass er schlafen kann! Ich weiß von Vielen, die würden gern schlafen und können nicht, weil die Gedanken kreisen und dann kommt ein unruhiger Schlaf, voller angstmachender Träume und am Morgen fühlt man sich erschöpfter als am Abend vorher. Wenn es bei dir so ist, dann solltest du nicht zögern, an dieser Stelle ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.  

 
Bei Elia ist es so, dass Gott ihn erstmal schlafen lässt. Aber er gibt ihm nicht den Schlaf des Vergessens. Er gibt ihm keine Narkose - und er lässt ihn schon gar nicht im Schlaf sterben, damit er alle Probleme los ist. Nach einer gewissen Zeit schickt Gott ihm einen Engel. Der weckt ihn auf - und dann redet er nicht auf Elia ein: "Kopf hoch, wird schon wieder...!"  Hält ihm keinen Vortrag: "Du musst auf andere Gedanken kommen...!"  Gibt ihm keine guten Tipps: "Du musst positiv denken...!" Nein - der Engel sagt:  "Steh auf und iss."

 
Elia sieht sich um. Und da steht ein Krug Wasser und Toastbrot. Geröstetes Brot. Mitten in
der Wüste. Wundert euch nicht! Gott liebt Details. Er gibt Elia nicht nur Wasser und Brot, das wäre ja wie früher im Gefängnis.  Nein, er gibt ihm geröstetes Brot.  Bei uns ist es vielleicht die Frau aus der Nachbarschaft, die bei uns vorbeikommt, wenn wir ganz schlecht drauf sind, und die uns fragt: Hest vandaog dann all wat to eeten hat?! Und vielleicht hat sie sogar ne Kleinigkeit mitgebracht. Und damit sorgt sie nicht nur für die Kalorien! Dieser Engel sorgt mit dem Essen auch dafür, dass der Tag eine Struktur bekommt. Schlafen ist gut und es hilft auch - aber es wäre gefährlich, wenn Elia nur noch schlafen würde.  Besser ist es, dass dafür gesorgt wird, dass der Tag wieder eine Richtung bekommt, eine Struktur. Darum sagt der Engel zu Elia: „Steh auf und iss!“  Dass wieder Struktur in das Leben kommt, das lässt sich besonders gut mit möglichst geregelten Mahlzeiten machen. Und dann darf Elia noch mal schlafen. So oft, wie er es nötig hat, lässt er Elia schlafen und essen. Damit er wieder zu Kräften kommt. Gott ermahnt ihn nicht, sondern er gibt ihm Zeit.  So geht Gott mit Elia um und das finde ich richtig liebevoll und anrührend. Das ist ein gutes Stück echter, ganzheitlicher Therapie.  

 
Es ist ein Segen, wenn man dann, wenn es einem so geht, wenn man dann einen Menschen hat, der einen nicht zutextet, sondern bei dem wir einfach sein können, bei Tee und Kuchen, Wasser und Toastbrot. Eine Freundin, ein Freund, ein Nachbarn, dem es nicht zu viel wird, dir zuzuhören. Es ist ein Segen, wenn die, die müde sind, jemanden haben, der ihnen Mut macht, diese belastende Phase ihres Lebens bewusst zu bearbeiten und unter die Füße zu kriegen. Meist ist es ja ein etwas längerer Weg, den man da vor sich hat. Das sagt der Engel ja auch zu Elia: „Du hast einen weiten Weg vor dir!“  Oft erlebe ich es, dass die Wege aus einer Lebenskrise wirklich lang sind. Da bessert sich nichts von heute auf morgen. „Du hast einen weiten Weg vor dir!“ - Aber: du hast einen Weg vor dir! Da ist Zukunft! Dein Weg ist kein Spaziergang - aber du kannst ihn gehen! Elia geht los - und er kommt an!!

 
Auf eine Kleinigkeit will ich noch hinweisen: nachdem Elia sein Herz ausgeschüttet hat, nachdem er Gott gesagt hat, wie elend er sich fühlt, danach redet Gott.  Und er macht ihm klar: Es sind noch 7000, die zu mir gehören. Du bist nicht allein. Und zum ersten Mal kann Elia das glauben. Das konnte er vorher gar nicht sehen. So ist das oft, wenn wir erschöpft sind, wenn die quälenden Gedanken über uns kommen: da sieht man die Wirklichkeit nur
noch ganz verzerrt. Man kann nur noch das Belastende sehen. Für Elia stand fest: Ich bin ganz allein, ich allein der Kämpfer. Und Gott sagt ihm zu: Es sind welche an deiner Seite. Du hast Freunde. Menschen, die dir zuhören. Vor denen du dich nicht schämen musst, wenn Tränen fließen.  Und dann stellt Gott den Elia wieder in eine Aufgabe. Die Verhältnisse
haben sich nicht geändert - aber Elia hat sich verändert. Hat Kraft geschöpft. Hat einen neu-
en Blick bekommen. Hat erste Schritte gewagt auf dem Weg, der vor ihm liegt. So ist das bis heute: Gott gibt Gelegenheiten, dass wir wieder neue Kraft schöpfen - aber gehen, gehen müssen wir dann selbst!  Und an dieser Stelle ist das eine große Hilfe, wenn wir sagen: „So steh ich vor dir, Herr, und ich bitte dich: ‚Heile mich!‘“ Wie Er es dann macht, das kann ganz unterschiedlich sein – und sicher ist das, was ich heute dazu sagen konnte, nur ein ganz klein bisschen von dem, was Gott da zur Verfügung hat. Aber Er wird sich was einfallen lassen! Ohne Hilfe wird er uns nicht lassen!   Elia will das Handtuch werfen - aber Gott lässt das nicht zu! Er schenkt ihm neuen Mut zum Leben und gibt neue Kraft und gibt neue Zuversicht. Und das gilt nicht nur für Elia. Amen.

 
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